Archivierter Artikel vom 05.06.2020, 18:03 Uhr
Rhein-Hunsrück

Erstmals Wolf im Hunsrück nachgewiesen – Sichtung im Vorderhunsrück nicht bestätigt

Nach der DNA-Auswertung eines Schafrisses ist nun bestätigt, dass sich ein Wolf im Hunsrück aufgehalten hat, teilte das Umweltministerium in Mainz in einer Pressemitteilung mit. Das Tier hatte vermutlich in der Nacht zum 1. Mai in der Verbandsgemeinde (VG) Kastellaun ein Schaf auf einer Weide gerissen. Zunächst war unklar, ob der Abstrich, den der Großkarnivorenbeauftragte im Rhein-Hunsrück-Kreis, Harald Mohr, an Ort und Stelle genommen hatte, für eine Analyse ausreichen würde. Denn der Riss wurde erst spät gemeldet, und die Wunde des Tiers war nicht mehr frisch. Dennoch ergab die DNA-Analyse durch das Senckenberg-Institut in Frankfurt nun ein eindeutiges Ergebnis: Es handelte sich um einen Wolf.

Charlotte Krämer-Schick Lesezeit: 3 Minuten
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