Hunsrück

Eine Tradition kehrt zurück: Auf heimischen Feldern soll Hanf wieder wachsen

Alte Flurnamen wie zum Beispiel Hanfgarten erinnern daran, dass der landwirtschaftliche Anbau von Hanf auch im Hunsrück weit verbreitet war. Der Import von billigeren Faserpflanzen und die Entwicklung von Kunstfasern brachten den heimischen Anbau Anfang des 20. Jahrhunderts zum Erliegen. Mit der Rückbesinnung auf ökologische Werte kam es in den 1990er-Jahren zu einer kurzen Wiederbelebung des Hanfanbaus. Neben manch anderer Probleme, scheiterte das Vorhaben in erster Linie an der Vermarktung. Eine neue Initiative unter dem Dach des Maschinenrings Hunsrück will eine Renaissance des landwirtschaftlichen Hanfanbaus fördern. Im Rahmen von Modelversuchen soll auf heimischen Feldern der Hanf wieder gedeihen. Der Anbau von 25 Hektar Öl-Hanf in diesem Frühjahr ist der erste Schritt dazu.

Werner Dupuis Lesezeit: 3 Minuten
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