Mittelrhein

Bunte alte Gemäuer: „Rheinleuchten“ sorgt für Abwechslung am Strom

Das Welterbetal ist reichlich bestückt mit sehenswerten Gebäuden. Historische Burgen und markante Kirchenbauten, die im Laufe der Jahrhunderte zu Wahrzeichen geworden sind, erfreuen Touristen und gehören zum Alltäglichen bei Einheimischen. Das ist in diesen Tagen ein bisschen anders.

Keine Wünsche offen lässt die Oberweseler Martinskirche. Foto: Thomas Torkler

Das bunt angestrahlte Gotteshaus wechselt kontinuierlich die Farbe. Foto: Thomas Torkler

Die Lichtgestaltung stammt von Stephan Blanckart aus St. Goar. Foto: Thomas Torkler

Die Werner-Kapelle ist während des Rheinleuchtens ebenfalls angestrahlt. Die Ruine in Bacharach wirkt im Scheinwerferlicht besonders eindrucksvoll. Foto: Thomas Torkler

Die Statue an der Ostwand der Bacharacher Nikolaus-Kirche zeigt den Heiligen Nikolaus – ein Schiff haltend – als Schutzpatron der Schiffsleute. Foto: Thomas Torkler

Gleißend hell hebt sich der Bacharacher Posten-Turm ab vom Dunkel der nach ihm benannten Weinlage. Den Wingert um den Turm herum beleuchtet die Reflexion des Scheinwerfers eindrucksvoll. Foto: Thomas Torkler

Für Mittelrheiner gehören die grandiosen Attraktionen im Welterbetal einfach zum täglichen Bild der gewohnten Umgebung. Eine Veranstaltung wie das „Rheinleuchten“ sorgt daher bei den Bewohnern vom Mittelrhein sicher hier und da für den ein oder anderen Aha-Effekt. Und bei den Gästen im Rheintal hinterlässt sie ohnehin Wirkung und sorgt für Staunen.

Die Nikolaus-Kirche, an der man täglich mit dem Auto auf der B 9 mehr oder weniger achtlos vorbeifährt, knallt den Betrachtern bei Dunkelheit nun in sattem Lila entgegen. Da muss man schon aufpassen, ob die nebenstehende Ampel grün oder rot zeigt.

All diese Farben und noch mehr hat die Martinskirche in Oberwesel zu bieten – noch bis einschließlich Sonntag. tor