Archivierter Artikel vom 29.11.2016, 16:47 Uhr
Mittelrhein

Besondere Fotomotive: Der Nebel verzaubert das Welterbetal

Der morgendliche Nebel verleiht dem Mittelrheintal an diesen Tagen eine mystische Atmosphäre. In den Flusstälern hält sich der Dunst länger als auf den Höhen.

In den Weinbergen ist nach einem recht turbulenten Jahr Ruhe eingekehrt. Morgennebel verzaubern das Welterbetal bei Oberwesel.
In den Weinbergen ist nach einem recht turbulenten Jahr Ruhe eingekehrt. Morgennebel verzaubern das Welterbetal bei Oberwesel.
Foto: Werner Dupuis

Typisch für den Herbst sind bei stabilem Lufthochdruck die Inversionswetterlagen. Dabei steigt die Temperatur der Luft mit zunehmender Höhe an. Die oberen Luftschichten sind hierbei wärmer als die unteren. Das hat zur Folge, dass während auf den Höhen des Hunsrücks die Sonne scheint und in den Mittagsstunden wohlige Temperaturen zu einem Spaziergang einladen, dichte Nebelfelder die Flusstäler bedecken. Dort herrschen, solange der Dunst von den Sonnenstrahlen nicht „aufgefressen“ wurde, eisige Temperaturen.

Von den Soonwaldhöhen schaut man durch die klaren Luftschichten bis tief in die Eifel, in den Taunus oder zum Donnersberg. Tiefausläufer aus dem Westen sollen laut Aussagen von Meteorologen zur Wochenmitte die klare polare Luft verdrängen. wd