Archivierter Artikel vom 24.01.2022, 14:31 Uhr
Oberwesel

Benefizaktion auf der Hardthöhe: Flutgeschädigte atmen auf Rheinhöhe durch

Der Ferienhof Hardthöhe bei Oberwesel hat schon zum zweiten Mal eine Benefizaktion für von der Flut betroffene Menschen aus dem Ahrtal und aus Nordrhein-Westfalen gestartet. Zwölf Familien mit Kindern konnten die Betriebsinhaberin Christina Theis und Rita Lanius-Heck auf ihrem Ferienhof begrüßen.

Der Ferienhof auf der Hardthöhe war eine kleine Wohlfühloase für zwölf Familien aus den Flutgebieten, die hier eine Auszeit genossen.  Foto: Hardthöhe
Der Ferienhof auf der Hardthöhe war eine kleine Wohlfühloase für zwölf Familien aus den Flutgebieten, die hier eine Auszeit genossen.
Foto: Hardthöhe

Sie erklären ihre eigene Motivation mit den Worten: „Als die schlimme Flutkatastrophe am 14. Juli des vergangenen Jahres über das Ahrtal kam, hat man sich auf Hof Hardthöhe sofort gefragt: Was können wir tun, wie können wir helfen?“ Als Ergebnis dieser Überlegungen wurde die Ferienanlage für zwei Zeiträume gesperrt, und zwar vom 15. bis zum 19. November (wir berichteten) und nun abermals in der vergangenen Woche von Montag bis Freitag. Von der Flut betroffene Menschen sollten an diesen Tagen eine schöne und erholsame Auszeit von ihrem schweren Alltag erleben dürfen.

Viele Begegnungen und gute Gespräche

Die Aktion ist gelungen: Das Angebot für die Familien beinhaltete nach Darstellung der Hardthöhe die kostenlose Übernachtung in den Ferienhäusern und Wellnesswohnungen, dazu das Vital-Frühstücksbüffet und das komplette Gästewochenprogramm, mit Ponyreiten, Kutschfahrt, Traktorfahrt, Tiere füttern und Nutzung des Saunabereichs. Und so konnten nicht nur die von der Flut stark betroffenen Menschen ein paar Tage durchatmen und Abstand gewinnen. „Die Benefizaktion in der vergangenen Woche war sehr schön und emotional. Es ergaben sich sehr viele zwischenmenschliche Begegnungen und gute Gespräche der Flutgeschädigten untereinander, aber auch mit unseren Mitarbeitern“, berichtet Rita Lanius-Heck und kommt zu dem Ergebnis: „Es war ein insgesamt sehr bereicherndes Erlebnis für unser komplettes Team“.

Leider hätten einige Familien das Angebot, das über den Rotary-Club Adenau, kirchliche Institutionen und andere karitative Einrichtungen, soziale Medien und Prospektverteilung gestreut worden war, im November nicht annehmen können, da die Menschen sehr mit ihren Häusern (etwa Heizungseinbau) beschäftigt waren. Umso glücklicher sei man nun auf Hof Hardthöhe gewesen, die zwölf Familien in der vergangenen Woche als Gäste begrüßen zu dürfen. Der Ferienhof, mit seinen 16 Ferienchalets und Ferienwohnungen auf den Rheinhöhen bei Oberwesel gelegen, ist mit einem herrlichen Ausblick über das Unesco-Welterbe Oberes Mittelrheintal ausgestattet und bietet seinen Gästen, in der Regel Familien mit Kleinkindern und Schulkindern, Natururlaub auf einem bewirtschafteten Bauernhof inmitten unberührter Natur an.

Kutsch- und Traktorfahrten gehören dazu

Zu dem beliebten Gästeprogramm gehören neben Kutschfahrten, Traktorfahrten, Lehrstunden mit dem Hofimker über die hofeigenen Bienenvölker natürlich auch Ponyreiten und Reitunterricht in der eigenen FN-Reitschule. Darüber hinaus können sich die Gäste an der Landbar, beim schönen Vital-Frühstücksbüfett mit hofeigenen Produkten, Familienbüffets am Abend und einem hofeigenen SPA-Bereich mit Rheinblick-Saunen erfreuen.

„Viele dankbare Gäste sind am Freitag nach Hause zurückgereist und wollen, wenn möglich, den Ferienhof bei Oberwesel zu ihrem künftigen Urlaubsziel machen.“ Das berichtet das Hardthöhe-Team abschließend im Pressetext.