Rhein-Hunsrück

Amt niedergelegt: Beauftragte für Integration des Rhein-Hunsrück-Kreises hört auf

Wie die Kreisverwaltung in einer Pressemitteilung berichtet, hat die Beauftragte für Integration des Rhein-Hunsrück-Kreises, Sabine Bollhorst, zum 30. Juni ihre Tätigkeit beendet. In der Sitzung des Kreisausschusses am 30. Mai hatte Bollhorst dem Gremium gegenüber diesen Schritt angekündigt. Zwischenzeitlich hat sie ihren Rückzug bestätigt.

Sabine Bollhorst
Sabine Bollhorst
Foto: Kreisverwaltung

Der Kreistag hatte in der konstituierenden Sitzung am 27. Juni 2019 beschlossen, einen Beauftragten für Integration einzuführen. Sabine Bollhorst war daraufhin auf Vorschlag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur ersten Beauftragten für Integration des Landkreises gewählt worden. Nach ihrer Wahl am 28. Oktober 2019 durch den Kreistag hatte Bollhorst ihre Arbeit aufgenommen.

„Im Namen der Bürgerinnen und Bürger des Rhein-Hunsrück-Kreises danke ich Sabine Bollhorst für ihren engagierten Einsatz seit dem 1. November 2019“, erklärt Landrat Volker Boch, der von dem überraschenden Rückzug ebenfalls im Rahmen der Sitzung des Kreisausschusses erfahren hatte. In einem persönlichen Gespräch hatte sich Boch daraufhin mit der Beauftragten ausgetauscht.

„Die Arbeit für eine gelingende Integration ist für die Zukunftsgestaltung im Rhein-Hunsrück-Kreis sehr wichtig“, erklärt der Landrat. „Nun muss entschieden werden, wie die begonnene Arbeit fortgesetzt werden kann“, sagt Boch, der dies auf der Basis des am 27. Juni 2019 vom Kreistag gefassten Beschlusses, die Funktion eines Beauftragten für Integration einzuführen, im Kreistag diskutieren will. red