Archivierter Artikel vom 09.03.2021, 10:59 Uhr
Rheinland-Pfalz

24-Stunden-Wanderung offiziell abgesagt: Tourenwochenende im Juni kann dieses Jahr nicht stattfinden

Der Verein Hunsrücker Schiefer- und Burgenstraße, Organisator von „24 Stunden von Rheinland-Pfalz“, teilt mit, dass das Wanderwochenende, das am Samstag und Sonntag, 19. und 20. Juni, stattfinden sollte, wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden muss. Neuer Termin ist Samstag und Sonntag, 18. und 19. Juni 2022. Bereits gebuchte Startplätze werden übertragen. Die Anmeldung bleibt für die noch wenigen freien Startplätze für das Jahr 2022 offen.

Wer sich schon darauf gefreut hatte, im Juni in Hennweiler auf Wanderschaft zu gehen, muss sich leider auf 2022 vertrösten lassen.
Wer sich schon darauf gefreut hatte, im Juni in Hennweiler auf Wanderschaft zu gehen, muss sich leider auf 2022 vertrösten lassen.
Foto: privat

„In den vergangenen Tagen haben zahlreiche Gespräche mit dem Organisationsteam, Helfern und Ansprechpartnern stattgefunden“, heißt es in der Pressemeldung. Weiterhin steht da: „Letztendlich sehen wir aber aufgrund der aktuellen Lage keine Möglichkeit, dass die Veranstaltung im Juni stattfinden kann. Da wir spätestens jetzt mit den Planungen anfangen, das Wanderwasser in Produktion geht, Bestellungen getätigt und Genehmigungen eingeholt werden müssten, sind wir schweren Herzens zu der Entscheidung gekommen, die Veranstaltung frühzeitig zu verschieben. Wir waren uns bei der Absage 2020 so sicher, dass wir in diesem Jahr die Veranstaltung durchführen können und dann alles längst überstanden sein wird. Wir hatten uns so darauf gefreut, mit euch gemeinsam im Juni in Hennweiler zu starten. Leider lassen die aktuelle Lage und die Planungsunsicherheit einen Start im Juni aber nicht zu, sodass eine frühzeitige Absage der Veranstaltung – auch aufgrund der Rückmeldung der Behörden – sicherlich für alle die fairste Lösung ist. Auch wenn niemand vorhersagen kann, wie sich die Situation im Juni darstellen wird, sind sich alle Wissenschaftler, Mediziner und Politiker doch in einem Punkt einig: Das Virus wird auch dann noch aktiv sein. Es wird weiterhin eine hohe Infektionsgefahr bestehen. Zurzeit ist unser Nachbarkreis Birkenfeld wieder zum Hotspot ernannt worden, nachdem noch vor Kurzem die Inzidenzzahl sehr niedrig war. Ein kurzfristiges behördliches Verbot, das bei einem erneuten Anstieg der Infektionszahlen jederzeitig erteilt werden kann, würde die Durchführung der Veranstaltung gefährden. Dies lässt aus unserer Sicht nur eine Entscheidung zu: Die Veranstaltung am 19. und 20. Juni 2021 findet nicht statt! Wir sind sehr traurig – aber eure Gesundheit hat höchste Priorität.

Wir sagen Danke für euer Verständnis, auch für den Zeitpunkt der Absage“, wendet sich das Orgateam an alle, die geplant hatten mitzumachen. „Sie gibt allen eine frühzeitige Planungssicherheit, trägt zur Eindämmung des Virus bei und sichert die Fortführung unserer Veranstaltung. Sie erfolgt aber auch aus Solidarität mit denjenigen, die sich um die Gesundheit und das Leben anderer kümmern müssen. Ganz stark möchten wir uns auch bei allen Helfern bedanken, die in den ganzen Jahren mit dazu beigetragen haben, dass diese Veranstaltung zu dem gewachsen ist, was sie heute ist, und hoffen, dass sie uns auch nächstes Jahr wieder unterstützen werden.“