Archivierter Artikel vom 07.03.2016, 21:35 Uhr
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„Warteraum 5000“ in Erding: Angekommen und abgeschleust

Erst Stacheldraht, dann Sicherheitskontrollen, dann Soldaten in Tarnuniform vor Betonbunkern: So kann die Freiheit aussehen. Im bayerischen Erding in der Nähe von München kamen bis vor wenigen Wochen täglich etwa 1000 Flüchtlinge im „Warteraum 5000“ an, aufgelesen wurden sie im Regelfall an den deutsch-österreichischen Grenzübergängen. Dort werden sie in Reisebusse gebracht und dann nach Erding gefahren. Wer es in den Bundeswehr-Fliegerhorst, auf dessen Gelände sich die Sammelstelle für Schutzsuchende befindet, geschafft hat, ist endlich in Sicherheit und am Ziel. Mehr oder weniger.

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