Zwei Männer aus Bad Kreuznach sind schwerer Vergehen angeklagt - Opfer bedroht, misshandelt und erpresst
Unter Drogen auf die schiefe Bahn geraten: Angeklagte aus Bad Kreuznach sollen Opfer erpresst haben
Schwere Vorwürfe erhebt die Staatsanwaltschaft gegen zwei 18 und 19 Jahre alte Männer aus Bad Kreuznach, die beide syrischer Abstammung sind. Wegen Beihilfe ist eine 18-Jährige ebenfalls angeklagt. Foto: Christine Jäckel
Christine Jäckel

Bad Kreuznach. Die Anklage, die Staatsanwältin Lea Fehlinger zur Eröffnung des Verfahrens vor der Jugendkammer des Landgerichtes verliest, ist lang und zählt gleich mehrere schwere Straftaten auf. Sie richtet sich gegen zwei 18 und 19 Jahre alte Männer aus Bad Kreuznach, die sich unter anderem wegen erpresserischen Menschenraubs verantworten müssen. Mitangeklagt ist eine 18-jährige Bad Kreuznacherin, die ihnen dabei Hilfe geleistet haben soll.

Die beiden männlichen Angeklagten, die in der Drogenszene aktiv waren, lernten an Fastnacht 2024 einen Mann kennen. In der Folge sollen sie ihren neuen Bekannten mit Misshandlungen und der Bedrohung seiner Familie unter Druck gesetzt haben. Sie sollen ihn so gezwungen haben, sie zu Drogengeschäften zu fahren und ihnen das dafür erforderliche Kapital zu verschaffen.

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