Archivierter Artikel vom 02.01.2020, 16:15 Uhr
Bad Kreuznach

Seniorin steckte im Aufzug fest: Feuerwehr hat in Bad Kreuznach am ersten Tag des Jahres viel zu tun

Nachdem die ersten Stunden am ersten Tag des neuen Jahres für die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach noch relativ ruhig verlaufen waren, ging es am Ende doch noch Schlag auf Schlag, folgten mehrere Einsätze nacheinander.

Los ging es um 9.15 Uhr, als der Löschbezirk Süd zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder in den Weyroth alarmiert wurde. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Rauchmelder in einem Treppenhaus im zweiten Obergeschoss Alarm schlug. Scheinbar hatte dies in dem Mehrfamilienhaus niemanden interessiert. So mussten die Einsatzkräfte den Rauchmelder selbst von der Decke nehmen und die fehlerhafte Einrichtung deaktivieren. Nach 15 Minuten war die Sache erledigt.

Gegen 12.45 Uhr wurde der Löschbezirk Süd in das Altenheim Pro Seniore alarmiert. Dort steckte eine Seniorin mit ihrem Rollator in einem Aufzug fest. Die Wehrleute öffneten im Erdgeschoss die Fahrstuhltür, damit die Frau wohlbehalten den Lift verlassen konnte. Der Fahrstuhl musste danach außer Betrieb genommen werden. Der Betreiber verständigte sofort den Bereitschaftsdienst der Aufzugsfirma. Der Einsatz war nach etwa 30 Minuten beendet.

Gleich zweimal ging es für den Löschbezirk Nord in die Poststraße zum ehemaligen Gebäude der Telekom: zunächst gegen 13.45 Uhr, nachdem Passanten dort einen Alarmton gehört hatten. Die Erkundung ergab, dass es sich um eine Störung der internen Brandmeldeanlage handelte. Die Einsatzstelle wurde nach wenigen Minuten dem Betreiber übergeben, der sich um die Rücksetzung der Anlage kümmerte.

Kurz vor 16 Uhr war erneut das ehemalige Telekomgebäude das Ziel. Wieder hatte ein Nachbar die Feuerwehr alarmiert, weil die interne Brandmeldeanlage auf sich aufmerksam machte. Der Betreiber war immer noch dabei, die Anlage zurückzusetzen, hatte diese Arbeiten aber noch nicht vollständig abgeschlossen. Die Kräfte zogen sich recht schnell wieder zurück.