Archivierter Artikel vom 23.06.2017, 12:20 Uhr
Mainz

Schlägerei vor Mainzer Synagoge: 17-Jähriger reißt Pfosten aus dem Boden und nutzt ihn als Waffe

Die Provokationen eines 38-jährigen Mannes haben am Donnerstagnachmittag zu einer handfesten Auseinandersetzung an der Mainzer Synagoge geführt.

Tatort: Die Mainzer Synagoge
Tatort: Die Mainzer Synagoge
Foto: picture alliance

Eine 46-jährige Frau war an der Haltestelle in der Hindenburgstraße gerade aus dem Bus ausgestiegen, als sie von dem Mann angepöbelt wurde. Er baute sich vor der Frau auf und zeigte ihr den Mittelfinger.

In diesem Moment kam der 17-jährige Sohn der Frau mit seinem Fahrrad zufällig vorbei, eilte seiner Mutter zur Hilfe und schlug dem 38-Jährigen mit der Faust gegen den Kopf. Dieser beleidigte ihn und seine Mutter darauf, sodass der Sohn einen Begrenzungspfosten aus dem Erdreich zog und auf den Mann losgehen wollte.

Eine mutige 22-jährige Zeugin und die eigene Mutter stellten sich jedoch beherzt in den Weg und konnten den 17-Jährigen von seinem Vorhaben abhalten. In diesem Moment erschien auch schon die eingesetzte Streife der Mainzer Polizei, die die Lage schließlich beruhigen konnte.