Vor allem Rehe betroffen - Polizei rät zu vorsichtiger Fahrweise - Nach Kollision Unfallstelle sichern: Polizei Lauterecken warnt: Wildunfälle haben Hochkonjunktur
Vor allem Rehe betroffen - Polizei rät zu vorsichtiger Fahrweise - Nach Kollision Unfallstelle sichern
Polizei Lauterecken warnt: Wildunfälle haben Hochkonjunktur
Vor allem Rehe sind von Wildunfällen betroffen. In der dunklen Jahreszeit nimmt deren Zahl deutlich zu. Foto: dpa picture alliance / Wolfgang Kumm
Lauterecken. Im Herbst haben Wildunfälle Hochkonjunktur. Die Polizeiinspektion Lauterecken, zuständig für die beiden Verbandsgemeinden Lauterecken-Wolfstein und Meisenheim, hat seit vielen Jahren einen der höchsten Anteile an Wildunfällen in Rheinland-Pfalz. Im Jahr 2017 waren es 557 gemeldete Kollisionen. 2018 ging die Zahl um rund 100 Unfälle zurück. In diesem Jahr wurden in den ersten drei Quartalen bislang 387 Wildunfälle amtlich, gibt die Inspektion nun eine Zwischenmeldung. Doch die dunkle Jahreszeit hat erst begonnen, und es ist wieder viel früher dunkel. Das Wild traut sich im Schutz der Finsternis auf die Wiesen und Felder. Gleichzeitig findet der Berufsverkehr statt. Immer wieder kommt es zu Kollisionen, die für die Tiere meist tödlich enden.
Lesezeit 3 Minuten
So hat eine Gruppe Wildschweine am Sonntagabend einen 18 Jahre alten Fahrer, der auf der B 420 von Odenbach nach Medard unterwegs war, zum Bremsen gezwungen. Ein Tier kollidierte jedoch frontal mit dem Pkw und starb. Der Fahrer blieb unverletzt.
„Zu 99 Prozent verursachen Rehe die Unfälle“, weiß Polizeikommissarin Sylvia Bach zu berichten, „ein paar wenige Dachse, Fasane und Wildschweine kommen in der Statistik dazu.