Archivierter Artikel vom 30.10.2019, 13:29 Uhr
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Oft kein Spareffekt mit Hunden aus Osteuropa, die billig auf Flohmärkten verkauft werden,

Für junge Hunde aus anerkannten Zuchten sind gewöhnlich 800 bis 1200 Euro anzulegen, sagt Tierschutzvereins-Vorsitzende Ulrike Sturmheit. Dafür bekommt man mit gutem Futter aufgezogene gesunde und sozialisierte Tiere. Wer sich billig mit einem kleinen Vierbeiner wie Chiwawas aus Osteuropa eindeckt, kann ganz schnell erheblich draufzahlen, weiß Sturmheit.

Beliebt sind nach wie vor auch Labrador oder Malteser-Welpen, die aus irgend einem dunklen kalten Schuppen für 200 Euro aus dem Kofferraum auf Flohmärkten verkauft werden. Sie sind oft krank, nicht entwurmt und kosten dann beim Tierarzt erst einmal viel Geld. Da ist der erhofft Spareffekt schnell weg. Es gebe leider viele Vermehrer und Verkäufer, sagt die Vereinsvorsitzende.

Im Kirner Tierheim lebt aktuell ein Dutzend Hunde. Gerne dürfen sich Tierfreunde melden, wenn sie mit einem der Vierbeiner Gassi gehen möchten. Über die Höhe der Schutzgebühr, die für ein Tier aus dem Kirner Tierheim erhoben wird, will die Vereinsvorsitzende nichts sagen. Nur: Sie ist deutlich geringer als die Kosten, die der Verein vorzulegen hat. as