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Neuer Brunnen in Limbach soll bald Wasser fördern: Sanierung der alten Anlage lohnte sich nicht mehr

Von Armin Seibert
Blick in die Röhre:  Was hier zu sehen ist, ist allerdings oberflächennahes Grundwasser aus dem sumpfigen Bachgelände.  Foto: Armin Seibert
Blick in die Röhre: Was hier zu sehen ist, ist allerdings oberflächennahes Grundwasser aus dem sumpfigen Bachgelände. Foto: Armin Seibert

Aus dem ergiebigen Tiefbrunnen unterhalb der Ortslage Limbach sollte eigentlich ein Großteil der Kirner-Land-Bevölkerung mit Trinkwasser versorgt werden. Doch aus „Limbach 1“, einem von 18 Brunnen im Kirner Land, wird das Wasser derzeit in den Bach gepumpt. Das an die Oberfläche geförderte Wasser ist durch Korrosion der Schachtrohre nicht nutzbar. Die Sanierung lohnt nicht, zumal auch der rund 60 Meter tiefe Brunnen in den letzten 20 Metern durch Sedimente zugesetzt ist. Was tun? Um die ergiebigen Quellen mit Hauptzuflüssen in 14 bis 17 Metern Tiefe zu nutzen, wird rund 15 Meter entfernt vom alten ein neuer Brunnen gebohrt.

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Am Montag begannen Fachkräfte der Firma Daldrup und Söhne (Ascheberg bei Münster) mit den Bohrarbeiten auf den ersten zehn Metern. Ein 7,5 Tonnen schweres, vier Meter langes Stahlrohr mit einem Durchmesser von 1,30 Metern gräbt sich dabei durch sein Eigengewicht immer tiefer in die Erde und wird bei Bedarf mit ...