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Bad Kreuznach

Mit „Rad Kreuznach“ fing es an: Wie Rufer in der Wüste – Aktive vermissten politischen Willen

Schon 1995 hatten die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft „Rad Kreuznach“ ein umfassendes Konzept und einen Plan für ein Radwegenetz für die Stadt und die Stadtteile erarbeitet. Stephanie Otto zeigt die Karte. Foto: Harald Gebhardt
Schon 1995 hatten die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft „Rad Kreuznach“ ein umfassendes Konzept und einen Plan für ein Radwegenetz für die Stadt und die Stadtteile erarbeitet. Stephanie Otto zeigt die Karte. Foto: Harald Gebhardt
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Radfahren in Bad Kreuznach: Seit nunmehr 30 Jahren beschäftigt das die Stadtpolitik intensiv. Und ja, es hat sich Einiges getan: Tempo 30 gilt inzwischen an vielen Stellen, auch in Hauptverkehrsstraßen. Es gibt Angebotsstreifen für Radfahrer, ein Fahrradparkhaus und viele Radabstellplätze im Zentrum. Doch noch immer weist das Radwegenetz in der Kreisstadt viele Lücken auf. Radfahren in Bad Kreuznach ist weiter gefährlich.

Das umstrittene Fahrradparkhaus hat sogar einen Vorläufer in kleinerer Form: Eine Radstation am Bahnhof in der früheren Expressguthalle wurde 1996 als Beschäftigungsprojekt von der Gemeinnützigen Gesellschaft für Arbeitsmarktförderung (GfA) betrieben. Fahrräder konnten dort deponiert und ausgeliehen werden. Dazu gab es ein Umbau- und Serviceangebot. Während der Kampf um gute Bedingungen für ...