Archivierter Artikel vom 29.07.2016, 20:49 Uhr
Kirn

Ministerpräsidentin eröffnet Simona-Technikum

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer war Ehrengast bei der offiziellen Eröffnung des Technologiezentrums der Simona AG am Freitagmittag in Kirn.

Herzliche Begrüßung am Technikum. Aufrichtsratschef Dr. Gössler, Vorstandsvorsitzender Wolfgang Moyses und finanzchef Fredi Hiltmann heißen Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Kirn willkommen.

Begegnung im Foyer: Ministerpräsidentin Dreyer trifft CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner und Kreisvorsitzende Bettina Dickes.

Im fünften Stock des Technologiezentrums sprach die Ministerpräsidentin zu den Gästen.

Ehrengast bei der offiziellen Eröffnung: Malu Dreyer.

Beifall für die Rede auch von Antje Lezius (vorne), die von 1976 bis 1981 bei der Simona in Kirn als Industriekauffrau ausgebildet wurde und arbeitete.

Gleich beginnt der Rundgang, den die Ministerpräsidentin teils in ihrem Elektromobil sitzend absolvierte.

Mit Entwicklungschef Sebastian Horbach (mit Mikrophon) beginnt die Führung durch die Produktionshalle.

Technik-Chef und stellvertretender Vorstandsvorsitzender Dirk Möller erklärt einer Besuchergruppe die Spezialitäten der Simona. Hier einen Tank, der für Audi aus Simona Kunststoff gefertigt wird.

Sebastian Horbach (mit Mikro) erläutert die Verfahrensweise in der Simona-Produktion. Der Grundstoff für Platten kommt prinzipiell kcohendheiß aus Düsen. Die stärkste erlaubt Plattengrößen von zwei Metern Breite und 5 Zentimetern Dicke.

Wolfgang Moyses erläutert der Ministerpräsidentin, was die Simona von den Mitbewerbern abhebt.

Malu Dreyer zeigt sich begeistert vom Werkstoff Simowood, mit dem eine holzartige Oberfläche erzeugt werde kann – wetterfest versteht sich.

Die Ministerpräsidentin nutzte auch die Gelegenheit, mit dem Betriebsrat ins Gespräch zu kommen.

Zur Kunststoff-verarbeitung gehört auch massiver Stahl. Die Sparte Werkzeugbau spielt eine große Rolle im Simonawerk.

Landrat Fraz Josef Diel und Bürgermeister Martin Kilian gehörten neben Bundestagsabgeordneter Antje Lezius zu den Gästen.

Gespräch mit Mitarbeitern.

Im Gespräch mit jungen Simona-Mitarbeiterinnen.

Gelegenheit zum Fotoshooting genutzt.

Die Ministerpräsidentin sprach auch mit Simona-Azubis.

Sie würdigte das unternehmerische Risiko der zehn Millionen Euro teuren Investition am Stammsitz des weltweit tätigen Kunststoff-Verarbeitungsunternehmen. Das Technikum soll die Entwicklung von neuen Werkstoffen zur Serienreife deutlich verkürzen und so den Umsatz mit Simona-Neuheiten steigern. Das Budget für die Entwicklung wurde im vergangenen Jahr auf 3,6 Millionen Euro verdoppelt.