Archivierter Artikel vom 19.02.2021, 17:58 Uhr
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Bad Kreuznach

Konzern fordert Geld von „Jerusalema“-Teilnehmern: Kreuznacherin legt sich mit Warner Music an

Dass die „Jerusalema-Challenge“ einen solchen Ärger nach sich ziehen würde, hätte wohl niemand gedacht: Seit Monaten geht der Gute-Laune-Song des südafrikanischen Musikers Master KG viral. Um die Menschen in der Corona-Krise aufzumuntern, tanzen Polizisten, Ärzte, Krankenpfleger oder Verkäufer zu dem Lied und stellen die Videos online. Jetzt will der Musikkonzern Warner Music Group von den Teilnehmern Geld dafür. Er hat das Recht, Lizenzgebühren zu erheben. Doch ist das Vorgehen des Musikriesen auch moralisch? Nein, findet Annette Frey (56) aus Bad Kreuznach.

Von Silke Bauer Lesezeit: 3 Minuten
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