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Kirner Land

Kommentar zum Radwegekonzept im Kirner Land: Endlich mal machen und nicht nur Ideen sammeln

Robert Neuber
Robert Neuber Foto: Jens Weber/MRV
Lesezeit: 1 Minute

Die Ungeduld der Bürger ist nachvollziehbar. Schon wieder ein Workshop, wieder eine Ideensammlung, wieder ein Gutachten. Und wenn man dann glaubt, nun könne endlich mal mit dem Bagger losgelegt werden, kommt der deprimierende Hinweis auf die Notwendigkeit einer „richtigen“ Planung durch ein erst einmal zu beauftragendes Ingenieurbüro. Das ist nicht nur sachlich ermüdend, sondern, und das ist schlimmer: demokratisch ermüdend.

Was sich hier Bahn bricht und die Leute nervt, das ist eine akademisch selbstverliebte Neigung zur Komplexitätssteigerung von Problematiken. Das muss nicht nur bei der Radwegeplanung abgelegt werden. So müsste es laufen: Bürger hören, zwei, drei Maßnahmen priorisieren, und dann machen, machen, machen! Ein Konzept muss nicht erst komplett erstellt ...