Kommentar: Ein trauriges Ende droht

Es ist alles andere als selbstverständlich und daher besonders erwähnenswert: Da greifen die Gastronomen Andreas Röth und Udo Braun, die selbst hohe Einbußen wegen der Brückenbaustelle verkraften müssen, den beiden verbliebenen Geschäften auf der Mühlenteichbrücke finanziell unter die Arme.

Harald Gebhardt kommentiert die Probleme an der Brückenbaustelle

Auch die Kunstwerkstatt hilft mit. Ein toller, bemerkenswerter Akt der Solidarität. Nur: Ob's hilft, ist mehr als fraglich. Denn der Stadt sind die Hände gebunden. Sie verdammt sich selbst zur Untätigkeit. Oder sie müsste sich trauen, über den rechtlichen Schatten zu springen. Weil es hier nicht um irgendwelche Geschäfte geht, sondern um die Wahrzeichen der Stadt. Dafür könnte man schon eine Extrawurst braten. So ist zu befürchten: Am Ende ist die Nahebrücke saniert, aufgepeppt und neu beleuchtet, doch die Brückenhäuser stehen leer. Ein trauriges Bild.

E-Mail: harald.gebhardt@rhein-zeitung.net