Plus
Kirner Land

Kirner Land: Alle Veranstaltungen bis 31. Mai abgesagt, aber es wird gewählt!

In den Kitas stehen die Hausschuhe indes weitgehend unbenutzt in den Regalen. Offiziell sind die Einrichtungen zu, Notbetreuung gibt's nur eingeschränkt.
In den Kitas stehen die Hausschuhe indes weitgehend unbenutzt in den Regalen. Offiziell sind die Einrichtungen zu, Notbetreuung gibt's nur eingeschränkt. Foto: as

Corona hält auch das Kirner Land in Schach. Alle Veranstaltungen in Stadt und Region sind bis zum 31. Mai abgesagt. Schulen und Kitas sind geschlossen, die Musikschule Kirn, Bad Sobernheim, Meisenheim und die Volkshochschule Kirn stellten gestern ebenfalls den Betrieb ein. Am Sonntag wird dennoch gewählt: Der Landeswahlleiter gab grünes Licht. Dabei steht derzeit offenbar nur wenigen der Sinn nach Bürgermeisterwahl. Immerhin steigt die Zahl der Briefwähler sprunghaft.

Lesezeit: 3 Minuten
Auf den Straßen: gähnende Leere. Gleiches galt für Supermarktregale: Grundlebensmittel wie Mehl, Salz, Zucker – ausverkauft! Auch Toilettenpapier wird kostbar. In den Geschäften bittet man Kunden, möglichst mit Karte zu zahlen, um Geldberührung zu vermeiden. Bei allem Stress mit Corona war gestern in den Infoveranstaltungen weitgehend ein ruhiges professionelles Miteinander ...
Möchten Sie diesen Artikel lesen?
Wählen Sie hier Ihren Zugang
  • 4 Wochen für nur 99 Cent testen
  • ab dem zweiten Monat 9,99 €
  • Zugriff auf alle Artikel
  • Newsletter, Podcasts und Videos
  • keine Mindestlaufzeit
  • monatlich kündbar
E-Paper und
  • 4 Wochen gratis testen
  • ab dem zweiten Monat 37,- €
  • Zugriff auf das E-Paper
  • Zugriff auf tausende Artikel
  • Newsletter, Podcasts und Videos
  • keine Mindestlaufzeit
  • monatlich kündbar
Bereits Abonnent?

Fragen? Wir helfen gerne weiter:
Telefonisch unter 0261/9836-2000 oder per E-Mail an: aboservice@rhein-zeitung.net

Oder finden Sie hier das passende Abo.

Anzeige

Polizei: Auch bei Erkrankung kein rechtsfreier Raum

Was macht die Polizei in diesen aufgeregten Zeiten? „Wir müssen die Funktionsfähigkeit der Dienststelle sicherstellen, selbst wenn es eine Erkrankung geben würde,“ sagt Inspektionsleiter Joachim Reimann. Einen rechtsfreien Raum „durch Corona“ wird es nicht geben, sagt er mit Verweis auf die ein oder andere „Rückfallebene“, wo noch Personal rekrutierbar ist. Da müsse man kreativ sein.

Reimann: „Wir sind ja keine Einrichtung, die sagen kann, wir machen einfach zu.“ Reimann hofft, dass die Bürger weiterhin einsichtig sind, Menschenansammlungen meiden, die Umgangshygiene beachten, angeordnete Quarantäne akzeptieren. Polizeiliche Maßnahmen diesbezüglich sind nicht angesagt, ebenso ist auch Ausgangssperre sei derzeit kein Thema. as