Archivierter Artikel vom 01.09.2020, 10:57 Uhr

Integrationsarbeit in Kirn noch verstärken

In Kirn wurde in den vergangenen Jahren seit Beginn der großen Flüchtlingswelle 2015 sehr viel erfolgreiche Integrationsarbeit geleistet, sagt Stadtbürgermeister Frank Ensminger und erinnert an die segensreiche Arbeit der ökumenischen Flüchtlingsinitiative mit ihren vielfältigen Projekten (wir berichteten ausführlich).

Neuland war der Einsatz auch für die seit Wochen bei Flächenbränden, Bombenalarm und Haus- und Wohnungsbränden stark geforderte Kirner Feuerwehr.

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Rettungsfahrzeuge und Polizeiautos in großer Zahl waren nach der Massenschlägerei mit mindestens sieben Verletzten in der Kallenfelser Straße in Kirn aufgefahren. Drei Stunden war alles blockiert.

An der Ecke Kallenfelser Straße/Steinweg/Amtshofstraße ging am Montag drei Stunden lang nichts mehr für Autofahrer.

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Erst als die Polizei mit zwei Hunden in der Kallenfelser Straße anrückte, konnte die Fehde zwischen den verfeindeten Prüglern beendet werden.

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Diese Arbeit müsse jetzt noch verstärkt weitergehen, fordert Ensminger und setzt auf Unterstützung von Kreisverwaltung und auch der Landesregierung. Hier müssten weitere Stellenkapazitäten geschaffen werden, und man müsse versuchen, alle Beteiligten an einen runden Tisch zu holen.

Dazu gehörten dann auch Vertreter der jetzt beteiligten Familien, denen unmissverständlich klargemacht werden müsse, dass das hier so nicht weitergehe.