Archivierter Artikel vom 15.02.2017, 14:18 Uhr
VG Stromberg

Hunsrücker Pilgerweg kommt weiter voran

Der Hunsrück-Camino ist Teil des alten, europaweit verzweigten Pilgerwegenetzes nach Santiago de Compostella in Spanien.

Regionalgruppensprecher Dr. Heinz Bengart (links) und Martina Peters von der Jakobusgesellschaft koordinieren die weitere Auszeichnung  des Pilgerweges mit Jens Ginzel in der Tourist-Information Stromberg

Alexandra Hattemer
Regionalgruppensprecher Dr. Heinz Bengart (links) und Martina Peters von der Jakobusgesellschaft koordinieren die weitere Auszeichnung des Pilgerweges mit Jens Ginzel in der Tourist-Information Stromberg Alexandra Hattemer

Der Weg führt von Bingen nach Trier, folgt dabei der Streckenführung des Ausoniusweges durch den Binger Wald. Der Hunsrück-Camino wird von der Regionalgruppe Hunsrück der St.Jakobus-Gesellschaft Rheinland-Pfalz betreut.

Die Verbandsgemeinde Stromberg hat auf ihrem Gebiet einen südlichen Alternativweg erarbeitet – über Warmsroth, Stromberg und Dörrebach Richtung Opelwiesen. „Nach dem Start in Bingen und dem Aufstieg aus dem Rheintal ist Stromberg nach 15 Kilometer mit seiner guten touristischen Infrastruktur das ideale erste Etappenziel.

“Wir wissen, dass jeder Übernachtungsgast im Durchschnitt 60 Euro im Ort lässt. Und obwohl die bisherige Anzahl der Pilger noch nicht erfasst wurde, sehe ich hier ein Nischenpotenzial, das wir nutzen sollten. Deshalb haben wir uns für die Alternativroute stark gemacht und die Vorarbeiten geleistet“, erklärt Jens Ginzel, Leiter der Tourist-Information Stromberg.