Bad Kreuznach

Gefährlicher Eingriff in den Zugverkehr: Puppe bei Bad Kreuznach auf Gleise gelegt

Ein makabrer und gleichermaßen dämlicher Streich: Unbekannte haben am Freitagmorgen eine rund 60 cm lange Puppe auf den Gleisen zwischen dem Bahnhof Bad Kreuznach und der Pfingstwiese platziert. Durch einen durchfahrenden Zug wurde der Porzellankopf der Puppe abgetrennt.

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Diese Puppe legten Unbekannte auf den Gleisen ab.  Foto: Bundespolizei
Diese Puppe legten Unbekannte auf den Gleisen ab.
Foto: Bundespolizei

Die Lage der, aus der Ferne zunächst wie ein kleinkindlicher Torso erscheinenden Puppe, führte zu einigen Irritationen bei Triebfahrzeugführern und Fußgängern auf dem parallel verlaufenden Gehweg. Die Bundespolizei wurde über den Sachverhalt informiert und Polizeibeamte entfernten die Puppe aus dem Gleisbereich.

Es wurde niemand verletzt und es entstanden keinerlei Schäden. Dennoch bedeutet das Bereiten von Hindernissen einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei Kaiserslautern nochmals darauf hin, dass ein unbefugtes Betreten der Gleise zu lebensgefährlichen Verletzungen bis hin zum Tode führen kann. Regionalbahnen haben aufgrund ihrer großen Masse einen Bremsweg von mehreren 100 Metern. Zudem sind sie erst spät zu hören und auch mit Blick auf ihre Geschwindigkeit nicht zu unterschätzen. red

Wichtige Hinweise hierzu sind auf der Homepage der Bundespolizei unter www.bundespolizei.de nachzulesen.