Archivierter Artikel vom 30.11.2021, 20:29 Uhr
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Kirner Land

Ferienregion Kirner Land soll Wirtschaft ankurbeln

Nach langen Vorgesprächen, Expertenrunden und Workshops wurde am Montag der Entwurf eines Tourismuskonzepts im Kirner Gesellschaftshaus vorgestellt. Es ist ein dickes, vorweihnachtliches Paket, das Kommunalpolitik, Bevölkerung, vor allem aber Leistungsträger wie Gastronomie oder Beherbergungsbranche auspacken, begutachten und von Januar an umsetzen sollen. Vorher wird das nichts wegen zahlreicher anderer Themen in der VG-Jahresabschluss-Sitzung. Das Papier ist nicht in Stein gemeißelt, Adventszeit und besinnliche Tage zwischen den Jahren können also zum Feinschliff genutzt werden. Dabei drängt die Zeit, denn das Kirner Land, eingezwängt zwischen Nahe (Weinbau) und Hunsrück (Natur, Edelsteinland), muss seine Potenziale in der Kundschaft der dominierenden Kurzzeitgäste von Saar, Rhein-Main und Rhein-Neckar professionell präsentieren. Tourismusfachfrau und Diplom-Geografin Silke Orth von der Tourismus und Regionalberatung BTE (Mainz) blätterte den gemeinsam erarbeiteten Katalog geschickt auf. Da ging es um die Ist-Analyse mit Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken, um das unterentwickelte Selbstbewusstsein vor Ort. Es gelte, klare Prioritäten zu setzen. Oberziele zu verfolgen statt einen Bauchladen kleiner Projekte vor sich herzutragen.

Von Armin Seibert Lesezeit: 4 Minuten