Archivierter Artikel vom 24.08.2017, 18:33 Uhr
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Kreis Bad Kreuznach

Familie will Politikum aus der Welt schaffen

Rechtzeitig zur Einweihung des neuen Hildegardwegs hat das Kuratorium der für den Disibodenberg zuständigen Stiftung Scivias beschlossen, einen Stolperstein aus dem Weg zu räumen: Das seit 2012 in privaten Händen der Familie von Racknitz befindliche Grundstück mit dem Besucherzentrum am Fuß des Berges soll an die Stiftung rückübertragen werden. Das teilte Luise von Racknitz, Vorsitzende der Stiftung, auf Anfrage unserer Zeitung mit. Der entsprechende Vertrag für den notariellen Akt soll jetzt vorbereitet werden: Das segnete das Kuratorium unter dem Vorsitz von Rechtsanwalt Hans-Jörg Lehnhoff in seiner jüngsten Sitzung ab, wie dieser dem „Oeffentlichen“ bestätigte. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, das Politikum, das bis in den Landtag hinein für Diskussionsstoff gesorgt hatte, endgültig aus der Welt zu schaffen. „Dass wir so verfahren, steht schon seit zwei Jahren fest“, betonte Lehnhoff. Allerdings handele es sich um einen juristisch komplexen Vorgang.

Kurt Knaudt Lesezeit: 2 Minuten