Archivierter Artikel vom 24.04.2016, 11:50 Uhr

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Das war schon ein gehöriger Paukenschlag bei den TuS-Vorstandswahlen: Ein Verein mit rund 800 Mitgliedern findet keinen Vorstand!

Wilhelm Leyendecker zum Wahldebakel des TuS
Wilhelm Leyendecker zum Wahldebakel des TuS

Es ist wie andernorts auch: Man nimmt die Angebote des Vereins wahr, aber nur wenige wollen echte Verantwortung übernehmen. Da kann man nur hoffen, dass es dem bisherigen Vorsitzenden gelingt, allen Beteiligten ins Gewissen zu reden und den Fortbestand des Vereins zu sichern.

Kay Schmidts Entscheidung, das Amt nicht anzunehmen, war angesichts der Gemengelage in der Versammlung nachvollziehbar. Vielleicht war es ein Fehler, die Wahlen trotz des gescheiterten Versuchs, einen ersten Vorsitzenden zu finden, durchzuziehen. Doch damit würde auch hier das geflügelte Wort gelten: „Im Nachhinein weiß man manches besser“.

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