Archivierter Artikel vom 01.04.2012, 16:19 Uhr
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Bad Kreuznach

Die Geschichte von Harold und Maude als Puppenspiel wundervoll und stilvoll inszeniert

Schräg, skurril, cool, kultig und komisch: Mit „Harold und Maude“ ist dem australischen Autor Colin Higgins ein zeitloser Roman gelungen, der genauso wie der 1971 entstandene Film längst Kultstatus besitzt. Und die Geschichte des ungleichen Paares, der unstandesgemäßen Liebe gegen jede gesellschaftliche Norm zwischen dem 18 Jahre jungen, verwöhnten todtraurig-depressiven Harold, der beständig seinen Tod in Szene setzt und der 79-jährigen lebenslustigen, unkoventionellen Maude, wirkt auch 40 Jahre später alles andere als antiquiert, überholt oder angestaubt. Zumal, wenn die Geschichte als Puppenspiel so stilsicher und humorvoll als Puppenspiel auf die Bühne gezaubert wird wie von Eleen Dorner und Volker Schrills vom Dornerei-Theater Neustadt/Weinstraße.

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