Um seine Pflanzungen am Kauzenberg zu rechtfertigen, hatte Winzer Werner Lorenz den Stadtrat vor Ort eingeladen. Es kamen auf jeden Fall viele Bürger, und sie wurden ordentlich verpflegt. Robert Neuber
Es war im Jahre 1902. Die Stadt Bad Münster schloss einen Vertrag mit der blaublütigen Familie zu Salm in Anholt. Es ging um die Nutzung des Rheingrafensteins. Denn der ist bekanntlich nicht Eigentum der Gemeinde, sondern er gehört dem Adelsgeschlecht.
Bad Münster vereinbarte nun mit der Familie zu Salm, dass man zum einen den Ausguck oben auf dem Rheingrafenstein nutzen dürfe, um Feuerwerke zu veranstalten. Zweitens wurde vertraglich zugesichert, dass die Gemeinde zu Festivitäten das Naheufer im Huttental und am Fuß des Rheingrafensteins illuminieren durfte.