Archivierter Artikel vom 17.10.2017, 13:32 Uhr

„Capella“ zur Reformation

Die 80-jährige Künstlerin bedauert es sehr, dass sich nur wenige Bildhauer mit dem Stein auseinandersetzen. So waren auch auf der diesjährigen Biennale in Venedig nur wenige Arbeiten von Steinbildhauern zu sehen. Vor allem die Arbeit eines japanischen Bildhauer-Kollegen hat Anna Kubach-Wilmsen fasziniert, der kleine Steinbeile – die Faustkeile, wie sie die Menschen als erste Werkzeuge hatten – hergestellt und so geschliffen hatte, dass sie dem Smartphone ähneln.

Als wäre er federleicht schwebt der Granitblock zum Arbeitsplatz der Künstlerin

Josef Nürnberg

Auch Anna Kubach-Wilmsens Vierbeiner sah sich die Sache genau an

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Maßarbeit war erforderlich um 14 Tonnen zu plazieren

Josef Nürnberg

Anpacken: Für die Künstlerin kein Problem

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Präzisionsarbeit musste auch der Kranführer leisten.

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Einer der schwierigen Momente war es den Stein zur Seite aufzurichten

Dort wo der Kran die Teile des Findlings abstellte, ist in den kommenden Wochen der Arbeitsplatz der Künstlerin

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Gut fünf Stunden brauchte der LKW vom Bayrischen Wald an die Nahe

Josef Nürnberg

Einige arbeiten – viele schauen zu

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Steine wohin man schaut – Im Vordergrund die beiden Teile des Findlings und im Hintergrund das Rotenfelsmassiv

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Maßarbeit war nicht nur beim Kranführer gefragt...

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...sondern auch beim Staplerfahrer angesagt

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Mit vereinten Kräften und modernster Technik ließen sich die Findlinge transportieren

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Die Kamera war auf den Stein gerichtet

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Auch der Kameramann verfolgte die Szene gespannt

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Auch der Kameramann verfolgte die Szene gespannt

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Fast geschafft: Was schon im bayrischen Wald zusammengehörte, wird an der Nahe eine Skulptur werden

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Nur noch wenige Zentimeter

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Erleichterung dann nach gut anderthalb Stunden auch bei der Künstlerin Foto Kultursommer Capella 14 neu: Einer der schwierigen Momente war es den Stein zur Seite aufzurichten

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„Dieser Vergleich war toll, eine richtig gute Arbeit“, so Kubach-Wilmsen. Sie hat in diesem Jahr neben der Sonderausstellung Steinkokon mit der Arbeit „Capella“ einen bemerkenswerten Beitrag zum Reformationsjubiläum geleistet.

Der monumentale Findling liegt jetzt an seinem neuen Standort in einer Blickachse zur Ebernburg. Ihren Beinamen „Herberge der Gerechtigkeit“ erhielt die Ebernburg durch Franz von Sickingen, der etlichen Reformatoren Zuflucht gewährte. chj