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Bleibt das Krankenhaus? Lauterbachs Klinikreform lässt Kirner Bürgerinitiative aufhorchen

Von Armin Seibert
Legen sich seit Jahren für ihr Krankenhaus ins Zeug: die Kirner, die auf allen Ebenen versuchen zu retten, was zu retten ist. Dieses Bild entstand bei der Krankenhausdemo im August 2019. Zwei Wochen später kam die Bestandsgarantie der Landesgesundheitsministerin. Foto: Armin Seibert (Archiv)
Legen sich seit Jahren für ihr Krankenhaus ins Zeug: die Kirner, die auf allen Ebenen versuchen zu retten, was zu retten ist. Dieses Bild entstand bei der Krankenhausdemo im August 2019. Zwei Wochen später kam die Bestandsgarantie der Landesgesundheitsministerin. Foto: Armin Seibert (Archiv)
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„Kein Krankenhaus darf mehr schließen!“, fordert Klaus Emmerich vom bundesweiten „Bündnis Klinikrettung“. Auf den ersten Blick scheint diese Forderung des Bündnisses, dem die BI „Rettet das Kirner Krankenhaus“ angehört, mit Minister Heiner Lauterbachs Klinik-Reformvorschlägen übereinzustimmen.

Doch die Kirner BI im Krankenhausförderverein (400 Mitglieder) um Ellen und Michael Müller sehen eine große Gefahr. Eine Abstufung zu einem größeren MVZ (Medizinisches Versorgungszentrum) könnte drohen. Deshalb forderte die BI schon vor Wochen (beim Handwerker- und Bauernmarkt Anfang Oktober) in einem Brief an Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) die Erneuerung ...