Plus
Mainz

Austern, Boulekugeln und Alchimistenlabor

Der 100.000. Fund ist eine winzige, unscheinbare Glasscherbe. Es steckte in einem Stück Steinmetzarbeit, das wiederum gehörte wohl zu einem kleinen „Altarchörlein, sechs bis sieben Meter hoch, mit Maßwerk vom Feinsten und mit Glas verziert“, sagt Grabungsleiter Guido Faccani. Das Alter: aus den 1380er-Jahren, da war die Johanniskirche in Mainz ein reich verzierter, prächtiger Kirchenbau.

Von Gisela Kirschstein
Lesezeit: 2 Minuten
Archivierter Artikel vom 27.06.2017, 00:09 Uhr