Bad Sobernheim

Auch ohne QR-Leser am Handy auf den Barfußpfad

In Zeiten der Erfassung von Adressdaten, um bei einer Corona-Infizierung mögliche Kontaktpersonen schnell zu informieren, hat die Kur- und Touristinformation Bad Sobernheim auch für den Besuch des Barfußpfads entsprechend reagiert. So wurden nicht nur Aufsichts- und Sicherheitskräfte engagiert, um an Engstellen wie dem Lehmbecken oder der Hängebrücke die Barfußgeher zu leiten und die Einhaltung der Abstände nachzusteuern, darüber hinaus wurde auch ein Softwareunternehmen beauftragt, ein Reservierungssystem zu entwerfen und zu betreuen. „Wir haben zwar hierdurch einige Mehrkosten für den Betrieb, aber können so den Anforderungen für die Nachverfolgung von Adressen und die Abstandswahrung an den Engstellen des Pfads begegnen“, erläutert Ralf Schneberger von der Kur- und Touristinformation Bad Sobernheim. Die vergangenen vier Wochen hätten gezeigt, dass der Zuspruch ernorm sei und die digitale Steuerung den Ablauf deutlich erleichtere. „Die Besucher können sich von 9 bis 19.30 Uhr in einem halbstündigen Slot für die Ankunft anmelden und sie sehen direkt, wie viele der maximal 100 Plätze noch verfügbar sind“, erklärt der KTI-Chef. Dies helfe enorm, die Besucherzahlen zu steuern, da sich die Gäste aktuell in großen Teilen deutlich mehr Zeit ließen, die 3,5 Kilometer lange Tour zu absolvieren. Sonst sind die meisten eine bis anderthalb Stunden unterwegs, gerade Familien nutzen aber die Wasserflächen und sind oft mehr als zwei Stunden auf der Strecke“, sagt Schneberger. Das merke man auch im Nahegarten bei Pächter Bruno Schneider. „Die Besucherzahlen sind fast so, wie wir sie vor Corona für diese Saison errechnet hatten“, erläutert Schneberger weiter.

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