Archivierter Artikel vom 16.08.2021, 13:52 Uhr

Was ist Dürre?

Von einer Dürre spricht man wissenschaftlich, wenn die Bodenfeuchte unter einen Wert fällt, der nur in 20 Prozent der Jahre zwischen 1951 und 2015 erreicht wurde. Das traf auf 2018, 2019 und 2020 zu.

Der Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) liefert tagesaktuell und flächendeckend Informationen zum Bodenfeuchtezustand in Deutschland. Auf den Karten ist der Dürrezustand des Gesamtbodens zu sehen und auch der des Oberbodens (bis 25 Zentimeter Tiefe), der schneller auf kurzfristige Niederschläge reagiert. Neben Deutschlandansichten können auch Karten der einzelnen Bundesländer abgerufen werden. Der Blick auf die zum Teil animierten Karten zeigt, dass der Südwesten weniger von der Trockenheit betroffen ist als andere Regionen wie Bayern, Sachsen-Anhalt und der Osten Mecklenburg-Vorpommerns, wo besonders viel Wasser im Boden fehlt.

Hier geht es zum Dürremonitor: www.ufz.de