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Erbeskopf/Börfink

Wanderwege im Nationalpark weiterhin blockiert – Nationalparkamt weist Vorwürfe zurück

Von Axel Munsteiner
Der reinste Hindernisparcours: Nahe des Ruppelsteins sind auf der Wegsstrecke des Saar-Hunsrück-Steigs reihenweise Bäume umgestürzt. Foto: Munsteiner
Der reinste Hindernisparcours: Nahe des Ruppelsteins sind auf der Wegsstrecke des Saar-Hunsrück-Steigs reihenweise Bäume umgestürzt. Foto: Munsteiner

Geht das Nationalparkamt nach dem winterlichen Massenschneebruch von Bäumen die Aufräumarbeiten an den Wanderwegen rund um den Erbeskopf bewusst zu zögerlich an, weil es dem Naturschutz einen viel höheren Stellenwert einräumt als dem sanften Tourismus? Diesen Eindruck haben unter anderem der Birkenfelder VG-Chef Bernhard Alscher und der Börfinker Ortsbürgermeister Martin Döscher. Behördenleiter Harald Egidi und seine Assistentin Anja Eckhardt weisen diesen Vorwurf jedoch vehement zurück.

Lesezeit: 4 Minuten
„Ich empfinde das ein Stück weit als Stimmungsmache, die überhaupt nicht begründet ist“, sagt Egidi im Gespräch mit der NZ, die ihn mit der Kritik Alschers und Döschers konfrontiert hat. Denn der VG-Chef ist der Auffassung, „dass ich beim Amt eine immer größere Abwehrhaltung erkenne. Offensichtlich spielen die Themen Erholung ...
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Ab dem 28. März kann wieder gewandert werden

Das Nationalparkamt plant, nachdem nun Corona-Lockerungen beschlossen wurden, ab dem 28. März und somit rechtzeitig zum Beginn der Osterferien die Saison für die Ranger- und Erlebnistouren auf ausgewählten Wanderwegen zu starten. Unklar ist hingegen noch, wann die Nationalparkausstellung im Hunsrückhaus am Erbeskopf wieder öffnen kann.

Die Ausstellung gelte nicht als Museum, sondern wegen des Bistros als Gaststätte, die somit noch vom Lockdown betroffen ist. Hinsichtlich einer Öffnung müsse man das Ergebnis des nächsten Bund-Länder-Treffens am 22. März abwarten, so Egidi.
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