Archivierter Artikel vom 15.03.2021, 16:23 Uhr
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Kreis Birkenfeld

Wahlanalyse: Für Alscher reicht es am Ende doch nicht – Noss erreicht so wenig Wähler wie noch nie

Der Kampf um das Landtagsdirektmandat im Wahlkreis Birkenfeld war ein enges Rennen zwischen Hans Jürgen Noss (SPD) und Miroslaw Kowalski (CDU). Letztendlich hatte der SPD-Veteran mit 30,4 zu 29,0 Prozent der Erststimmen ganz knapp die Nase vorn. Richtig zufrieden sein konnte Noss im Unterschied zu seinem Hauptkontrahenten aber nicht, auch wenn er mit seinem vierten Wahlkreissieg in Folge einen neuen Rekord aufgestellt hat: So schlecht hat er noch bei keiner Wahl abgeschnitten. Und: Noss hat mit minus 8,3 Prozentpunkten die schwersten Einbußen aller SPD-Direktkandidaten im Land erlitten. In seiner Heimatverbandsgemeinde Birkenfeld blieb er sogar 18,0 Prozentpunkte hinter seinem 2016er-Ergebnis zurück.

Von Stefan Conradt Lesezeit: 4 Minuten
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