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Hoppstädten-Weiersbach

Ukraine-Hilfe geht in Hoppstädten-Weiersbach weiter: Zahnarztpraxis startet zweite Sammelaktion

Nur wenige Tage nach der Rückkehr des ersten Hilfskonvois, der mit zwei Lkw insgesamt rund 44 Tonnen an Sachspenden in die ukrainische Millionenstadt Dnipro gebracht hatte (die NZ berichtet), ruft das Team der Hoppstädten-Weiersbacher Praxis von Zahnarzt Artem Fedosenko zur Unterstützung einer neuerliche Sammelaktion auf.

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Das Team um Zahnarzt Artem Fedosenko  (Foto) hatte bei der ersten Runde dank der großen Spendenbereitschaft rund 1500 Kartons mit Hilfsgütern in der Hoppstädtener Gemeindehalle verpackt und dann in die Millionenstadt Dnipro gebracht.
Das Team um Zahnarzt Artem Fedosenko (Foto) hatte bei der ersten Runde dank der großen Spendenbereitschaft rund 1500 Kartons mit Hilfsgütern in der Hoppstädtener Gemeindehalle verpackt und dann in die Millionenstadt Dnipro gebracht.
Foto: Franz Cronenbrock

Damit soll weitere humanitäre Hilfe für die Menschen aus dem von der Putin-Armee angegriffenen Land geleistet werden. Wie beim ersten Mal wird vor allem um haltbare Lebensmittel, Medikamente und Verbandsmaterial, Hygieneartikel, Haushaltsgegenstände und Bekleidung gebeten. Eine genauere Liste der benötigten Artikel findet sich auf der Facebook-Seite der Zahnarztpraxis Fedosenko und Dr. Thilo Grauheding. Die Hilfsgüter können ab sofort täglich zwischen 16 und 19 Uhr in der Halle des Sportvereins Weiersbach direkt neben dem Sportplatz abgegeben werden. Erklärtes Ziel ist es, die Sachspenden erneut nach Dnipro zu transportieren, damit sie dort an Menschen verteilt werden, die Kriegsopfer sind und aus den vom russischen Heer besonders heftig attackierten Städten Mariupol und Charkiw fliehen mussten. ax