Archivierter Artikel vom 17.09.2018, 13:39 Uhr
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Stadtkirmes: Nicht alles klappte reibungslos

Mit Frank Meschenmoser nahm die Versteigerung eines Straußbuwe-Trikots am Kirmessonntag Fahrt auf: Zunächst kamen die Gebote nur zäh, doch dann stieg Meschenmoser ein. 55,55 Euro bot er – Karnevalisten (Meschenmoser war lange Zeit Obernarr der BKG) mögen solche schrägen Zahlen. Günther Jung, der Stadtbürgermeister, ging auf 66,66 Euro. Meschenmoser antwortete mit 77,77, kurz darauf stand das Gebot fürs Straußbuwe-Trikot bei 99,99 Euro: In wenigen Minuten hatten die beiden die von „Auktionator“ Yannik Simon angenommenen Gebote in die Höhe getrieben, am Ende bekam keiner von beiden das Trikot, sondern ein junger Mann, der für 125 Euro den Zuschlag erhielt. Dass Meschenmoser und Jung Preistreiber für die Gebote spielten, ist nur ein Gerücht. Aber die Straußbuwe werden dankbar sein, dass ihr Geldbeutel jetzt etwas besser gefüllt ist: Sie erhalten die Einnahmen aus der Versteigerung.

Karl-Heinz Dahmer Lesezeit: 3 Minuten