Archivierter Artikel vom 13.03.2020, 16:21 Uhr
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Idar-Oberstein

Sarah Schott appelliert an Vernunft der Bürger: Die 24-Jährige ist nach ihrer Lungentransplantation eine Risikopatientin

Angst, Unsicherheit, Sorge um die eigene Gesundheit, das Wissen darum, wie schnell alles vorbei sein kann, und das Leben steht gerade auf Pause: Gefühle, die zurzeit angesichts der Corona-Pandemie fast jeden auf die eine oder andere Art ergreifen. Und diese Gefühle kennt Sarah Schott nur zu gut. Die 24-jährige Studentin aus Idar-Oberstein war zehn Monate auf der Warteliste für eine Lungentransplantation registriert. Seit ihrer Geburt stand fest: Sie ist an Mukoviszidose erkrankt – eine Erbkrankheit, die ihre Lunge verschleimen ließ. Im Juni 2019 wurde der sympathischen jungen Frau, die nie aufgab und immer wieder auch anderen Mut machte, bei einer fünfstündigen OP in Gießen eine neue Lunge transplantiert. „Es sind viele Kleinigkeiten, die ich jetzt wieder mache. Ich genieße jeden Augenblick und lebe sehr bewusst im Hier und Heute“, sagte Sarah Schott im Gespräch mit unserer Zeitung kurz vor Weihnachten. Und schon ist sie wieder dahin, die neue Freiheit, die sie so gern genießen wollte.

Von Vera Müller Lesezeit: 3 Minuten