Archivierter Artikel vom 07.11.2014, 18:10 Uhr
Baumholder

Reine Vorsichtsmaßnahme: US-Militär plant Ebola-Kontrolle in Baumholder

Bei den weltweiten Vorsorgemaßnahmen gegen Ebola könnte Baumholder bald verstärkte Bedeutung zukommen. Wie unsere Zeitung auf Nachfrage erfuhr, berät das US-Militär mit deutschen Behörden die Einrichtung eines Überwachungsbereichs in der Militärbasis Baumholder für Soldaten, die vom Einsatz in Ebola-Gebieten in Westafrika zurückkehren.

Auf dem Gelände der US-Militärgemeinde könnte ein Überwachungsgebiet für GIs entstehen, die aus Ebola-Gebieten zurückkehren.  Foto: Reiner Drumm
Auf dem Gelände der US-Militärgemeinde könnte ein Überwachungsgebiet für GIs entstehen, die aus Ebola-Gebieten zurückkehren.
Foto: Reiner Drumm

„Wir stellen sicher, dass unsere Maßnahmen im Einklang mit deutschen Gesetzen sind“, heißt es in einer Erklärung des Europäischen Streitkräftekommandos (EUCOM). Befolgt werde der Grundsatz des Pentagons, dass definitiv nur solche Soldaten dieser Form der Überwachung unterzogen werden, die nicht im Kontakt mit Ebolainfizierten kamen. Es handelt sich laut EUCOM um eine zusätzliche Vorsichtsmaßnahme. Es gilt als sicher, dass das Ebolavirus während der Inkubationszeit nicht übertragen wird. mif