NZ-Kommentar von Vera Müller: Notbremse wäre für Neustart nötig

Schaut man sich das Aufgabenfeld der ökumenischen Notfallseelsorge und allgemeinen Krisenintervention (Önak) an, wird schnell klar: Jeder kann in die Situation kommen, die Notfallseelsorge selbst in Anspruch nehmen zu müssen. Aus gutem Grund zieht Superintendentin Walber nun die Notbremse.

Es wäre zweifellos unseriös, ein Angebot vorzuspiegeln, was es so eigentlich gar nicht gibt. Eine Rund-um-die-Uhr-Versorgung kann offenbar angesichts personeller und finanzieller Engpässe nicht gewährleistet werden. Es müssen andere Lösungen her, mehr Akteure müssen ins Boot geholt werden. Dafür gibt es zum Glück ein Bewusstsein bei allen Beteiligten.

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