Archivierter Artikel vom 19.01.2011, 13:08 Uhr
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Kreis Birkenfeld

Metzger aus dem Kreis beziehen Schweine von Züchtern aus der Region

Der Dioxinskandal zieht immer weitere Kreise. Auch die Verbraucher im Kreis Birkenfeld sind verunsichert. Ralf Georg, der Obermeister der Fleischerinnung im Kreis Birkenfeld betont, dass Produkte des Fleischerhandwerks bisher von allen Fleischskandalen nicht betroffen waren. Er ist überzeugt, dass die 21 Innungsbetriebe im Kreis Birkenfeld auch vom jüngsten Skandal nicht betroffen sein werden. Die Strukturen hier sind noch sehr übersichtlich. Georg beispielsweise schlachtet noch selbst und bezieht die Tiere von 15 Bauern und Mastbetrieben aus der Region – das reicht vom kleinen landwirtschaftlichen Betrieb, in dem pro Jahr nur zwei bis drei Schweine großgezogen werden und zu dem die Traditionsmetzgerei schon seit fast hundert Jahren Geschäftsbeziehungen unterhält, bis zum Mastbetrieb.

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