Archivierter Artikel vom 09.08.2016, 11:19 Uhr

Liegenbleiben ist mit dem E-Bike kein Thema mehr

Anders als bei E-Autos hat die Fahrradindustrie das leidige Thema Reichweite längst im Griff: 70 bis 150 sind mit der neuen Akkugeneration immer drin, und weiter fährt die spezielle E-Bike-Klientel nicht: „Ich hatte noch niemanden, der das bemängelt hätte oder gar einen zweiten Akku zum Mitnehmen haben wollte“, erzählt Ingo Fenzl.

Das liefe auch schnell ins Geld: Mit 500 bis 700 Euro ist der Akku das teuerste Teil eines E-Bikes. „Bisher gab es aber in fünf Jahren noch keine einzige Reklamation.“ Die modernen Stromspeicher sind pflegeleicht geworden, Probleme etwa mit Tiefenentladung gibt es nicht mehr. Fenzls Empfehlung für den Winter, wenn das Fahrrad ein paar Monate im Keller steht: „Akku zu 60 Prozent laden und trocken und nicht zu kühl lagern – dann sollte es keine Probleme geben.“ sc