Archivierter Artikel vom 13.12.2011, 15:46 Uhr
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Kurt Knaudtzum Infoabend aufdem Umwelt-Campus

Natur pur ist ein Megatrend im Tourismus, erfuhren die Kreistagsmitglieder in ihrer Sitzung unmittelbar vor dem Informationsabend zum Nationalpark. Dort gab es dann weitere Steilvorlagen für das Projekt. Vor allem die Eindrücke und Erfahrungen aus bereits bestehenden Nationalparken machten geradezu über- wältigend deutlich, welch große Chance dieses Projekt für die Region wäre. Es war der gelungene Auf- takt für einen längeren Prozess, bei dem es vor allem auf offene Kommunikation und Information ankommt. Denn bei aller Zustimmung war in wohltuend sachlicher Atmosphäre unterschwellig auch ein gewisser Widerstand zu spüren. Unklar blieb, worauf genau er sich begründet. Die vorgebrachten Gegenargumente konnten jedenfalls durchweg entkräftet werden – auch die des Vertreters der Sägewerke, der mit der Holzhammer-Methode versuchte, die Einrichtung eines Nationalparks als albtraumhaftes Schreckensbild darzustellen. Ein zentraler Knackpunkt wird sein, wie viel Geld aus Mainz letztlich für die notwendige Infrastruktur im Umfeld des Premium-Parks fließt.

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