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Planig/Region

Gute Auftragslage, aber der Fachkräftemangel drückt: Innungsobermeister Rolf Steffen geht

Von Stefan Munzlinger
Rolf Steffen in seinem Planiger Elektrotechnikbetrieb. In Händen hält er eine Wallbox als Symbol einer boomenden Branche: der E-Mobilität, wie er und sein Sohn Richard sie propagieren und praktizieren. Senior Steffen nimmt 2022 Abschied als Innungsobermeister und Chef des Familienbetriebs.  Foto: Stefan Munzlinger
Rolf Steffen in seinem Planiger Elektrotechnikbetrieb. In Händen hält er eine Wallbox als Symbol einer boomenden Branche: der E-Mobilität, wie er und sein Sohn Richard sie propagieren und praktizieren. Senior Steffen nimmt 2022 Abschied als Innungsobermeister und Chef des Familienbetriebs. Foto: Stefan Munzlinger
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Strom, der Transport von elektrischen Ladungsträgern, bewegt. Tag für Tag. Auch Rolf Steffen. Der 63-jährige Elektroinstallateurmeister mit 13 Mitarbeiter starkem Betrieb an der Grete-Schickedanz-Straße in Planig nimmt Abschied von seinem Amt als Innungsobermeister. Am 1. Januar folgt ihm der Bockenauer Michael Will, einst Steffens erster Azubi und auch sein erster Prüfungsbester. Steffen wird Ehrenmeister seiner Innung.

Haus- und Gewerbebauten, EDV-Vernetzung, Sprechanlagen, Smart Home und E-Mobilität. Die 1995 gegründete Firma Steffen-Elektrotechnik ist gut aufgestellt. Und kann über ihre Auftragslage nicht klagen. Corona? „Nein, kaum spürbar“, sagt Seniorchef Rolf Steffen, der das Einzugsgebiet seines Betriebs auf gut 20 Kilometer rund um Planig weiß. 90 Prozent der Aufträge kommen ...