Archivierter Artikel vom 15.12.2011, 12:13 Uhr
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Baumholder

Fünf Jahre Sicherheit für den Standort Baumholder

Die Hälfte der neuen Betten ist belegt. Aus Sicht von Dr. Hans-Jürgen Blaha, dem Chefarzt des Zentrums für Altersmedizin in Baumholder, hat die akutgeriatrische Arbeit einen vielversprechenden und guten Anfang genommen. Das erläuterte der Altersmediziner bei der Eröffnung der Akutgeriatrie. In Baumholder werden jetzt Akutbehandlung für alte Menschen und Reha unter einem Dach angeboten. Betagte Patienten können direkt durch Zuweisung von niedergelassenen Ärzten oder Übernahme von anderen Kliniken aufgenommen und behandelt werden. Ziel ist, die Patienten so zu fördern, dass sie wieder in ihr häusliches Umfeld entlassen werden können,30 vollstationäre akutgeriatrische Betten waren dem Klinikum Idar-Oberstein mit Wirkung zum 1. August zugewiesen worden. Bis zur Fertigstellung der Neubaumaßnahme am Standort Idar-Oberstein werden diese Betten in Baumholder betrieben, dann soll die Abteilung ans Klinikum Idar-Oberstein umziehen. Das wird wahrscheinlich in etwa fünf Jahren der Fall sein, erklärte der Kommissarische Verwaltungsdirektor des Klinikums Idar-Oberstein, Bernd Mege, auf Nachfrage. Bedeutet das dann das Aus für den Standort Baumholder? „Die Infrastruktur in Baumholder wird auch dann noch benötigt“, sagte Mege. In welcher Form und wie – das ließ er offen. Denkbar wären beispielsweise tagesklinische Versorgungsformen. „In fünf Jahren werden wir sehen, welche Tendenzen sich herauskristallisieren“, sagte Mege, der überzeugt ist, dass der Bedarf an Altersmedizin steigen wird. Am Mittwochnachmittag wurde erst einmal gefeiert, denn diese 30 Betten hat das Klinikum Idar-Oberstein zusätzlich erhalten.

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