Archivierter Artikel vom 07.09.2020, 15:25 Uhr
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Idar-Oberstein

Eltern protestieren aufs Neue: Immer noch keine Klarheit in Sachen Schülerbeförderung

Ein neutrales öffentliches Gutachten über den gesamten Fußweg zur Schule mit Blick auf dessen Sicherheit beziehungsweise dessen Gefährlichkeit oder endlich Einsicht in die bestehenden Gutachten und Stellungnahmen der bisher Beteiligten: Das fordern Eltern der Grundschule Oberstein vor dem Hintergrund eines nun seit gut eineinhalb Jahren schwelenden Konflikts, in dem es um Kinder geht, die von der gesetzlichen Zwei-Kilometer-Regelung betroffen sind. Sie wohnen zum Beispiel in der Jahnstraße, im Friedrich-Ebert-Ring und in der Treibelsbergstraße sowie im weiteren Stadtgebiet von Oberstein. Ihnen wird seit Juni 2029 vonseiten der Kreisverwaltung Birkenfeld die Übernahme der Schülerfahrtkosten (rund 400 Euro jährlich) mit dem Bus verweigert. Und das sorgt seitdem für großen Unmut und Unverständnis bei betroffenen Eltern. Der Schulelternbeirat der Grundschule Oberstein lässt nicht locker und betont: „Wir wollen nicht Jahr für Jahr um die Sicherheit unserer Kinder kämpfen.“

Von Vera Müller Lesezeit: 4 Minuten