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Heimbach

Ein letztes Amen für die Heimbacher Kirche: Massive Schäden am Dach, Sanierung nicht zu finanzieren

Von Peter Bleyer
Dass das Dach der Heimbacher Kirche seine besten Zeiten längst hinter sich hat, ist auch von Weitem gut zu sehen. Wegen der massiven Schäden kann das Gotteshaus ab sofort nicht mehr genutzt werden, die Sanierung ist für die Kirchengemeinde nicht zu finanzieren.
Dass das Dach der Heimbacher Kirche seine besten Zeiten längst hinter sich hat, ist auch von Weitem gut zu sehen. Wegen der massiven Schäden kann das Gotteshaus ab sofort nicht mehr genutzt werden, die Sanierung ist für die Kirchengemeinde nicht zu finanzieren. Foto: Reiner Drumm

Das ist für die Heimbacher Katholiken eine Hiobsbotschaft: Die katholische Kirche ist ab sofort geschlossen und kann wohl nie wieder für Gottesdienste genutzt werden. Grund dafür sind massive Schäden an der Dacheindeckung, die Sicherheit der Besucher wäre nicht mehr zu gewährleisten. Die Kosten für die Sanierung lägen mindestens im mittleren sechsstelligen Euro-Bereich – eine unlösbare Aufgabe. Pfarrverwalter Peter Sens, der auch Vorsitzender des Kirchengemeinderates ist, verkündete die Nachricht am vergangenen Sonntag. Wie es mit dem Gebäude weitergeht, ist derweil noch nicht klar. Ein Profanierungsprozess soll angestoßen werden, ein Verkauf des Gotteshauses scheint denkbar.

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Dass dieser Tag kommen würde, sei eigentlich bereits seit fast drei Jahren klar gewesen, sagt Peter Sens im Gespräch mit der Nahe-Zeitung. 2018 sei der Bauantrag zur Sanierung des Daches, der 2014 gestellt worden war, endgültig abgelehnt worden. Als Grund habe das Bistum natürlich die enormen Kosten angeführt. Zu rechnen ...