Archivierter Artikel vom 28.06.2013, 14:20 Uhr
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Der Rauswurf geht nach hinten los

Von unserem Redakteur Stefan Conradt Es spielt keine Rolle, ob es sich um die Gründung eines Vereins für oder gegen den Nationalpark oder um die Kaninchenzüchter aus dem Nachbarort handelt: Ohne triftige Gründe kann man gemeinnützige Gruppierungen nicht aus einem öffentlichen Gebäude verbannen, das mit Steuergeldern gebaut worden ist zu genau diesem Zweck: Dass sich Menschen im oder ohne Verein treffen, diskutieren, feiern können. Mit diesem höchst undemokratischen Schritt haben die Ortsgemeinde und ihr Bürgermeister nicht nur sich selbst, sondern auch der Front der Gegner eines möglichen Nationalparks einen Bärendienst erwiesen. Oder glaubt man in Abentheuer allen Ernstes, eine solche landes-, ja bundesweit beachtete Entwicklung könne man dadurch stoppen, dass man Befürworter nicht ins Dorf lässt?

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