Archivierter Artikel vom 05.11.2020, 18:40 Uhr
Kreis Birkenfeld

Corona: Viertes Todesopfer im Kreis Birkenfeld

Im Klinikum Idar-Oberstein ist eine 81-jährige Patientin aus der Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen verstorben, die mit dem Coronavirus infiziert war. Das teilte das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung am Donnerstagabend mit. Die Frau ist das vierte Todesopfer, das seit Beginn der Pandemie im Kreis Birkenfeld zu beklagen ist.

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Die Behörde meldete am Donnerstag zudem 25 weitere Kreiseinwohner, die positiv auf Covid-19 getestet wurden. Da gleichzeitig acht Personen inzwischen als genesen gelten, sind aktuell 315 Menschen im Kreis mit dem Coronavirus infiziert. Neu hinzu kamen aus der Stadt Idar-Oberstein neun Personen. Dabei handelt es sich um fünf Frauen im Alter von 20, 27, 34, 53 und 71 Jahren sowie vier Männer im Älter von 41, 59, 71 und 73 Jahren. Aus der VG Herrstein-Rhaunen wurden fünf Menschen positiv getestet. Es sind drei Frauen im Alter von 18, 27 und 37 Jahren, ein dreijähriger Junge sowie ein 50-jähriger Mann. Aus der VG Birkenfeld kommen neun Personen neu hinzu. Es handelt sich um zwei Frauen (41 und 89 Jahre) sowie sieben Männer (17, 45, 49, 53, 72, 73 und 88 Jahre). Aus der VG Baumholder wurden bei einer 42-jährigen Frau und einem 59-jährigem Mann Corona nachgewiesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Birkenfeld betrug mit Abschluss des 4. Novembers 147. Für Donnerstag lag noch kein endgültiges Ergebnis vor. Die Alarmstufe Rot gilt nach wir vor. Im Krankenhaus Birkenfeld werden sechs Corona-Fälle sowie vier Verdachtsfälle auf der Isolierstation behandelt. Auf der Intensivstation liegen zwei Corona-Patienten. Im Klinikum Idar-Oberstein werden 27 aktuelle Fälle sowie drei Verdachtsfälle auf der Isolierstation versorgt. Auf der Intensivstation befinden sich vier Patienten. Außerdem wird eine Person aus dem Landkreis intensivmedizinisch in der Uniklinik in Homburg versorgt.

In Quarantäne befinden sich aktuell rund 900 Kreiseinwohner. Im Kreis mussten derweil die Kitas in Enzweiler und Ruschberg vorsorglich geschlossen werden. Grund: In beiden Einrichtungen hatten sich je eine Erzieherin mit dem Coronavirus infiziert.

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