Christiane Wayand (35/Grüne) Idar-Oberstein

Christiane Wayand (35/Grüne) Idar-Oberstein
Christiane Wayand (35/Grüne) Idar-Oberstein Foto: Günter Weinshei

Eine gesetzlich verankerte Personalbesetzung mit entsprechender Finanzierung für die Krankenhäuser würde den akuten Pflegenotstand in vielen Krankenhäusern schon spürbar verbessern.

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Dies kann aber nur der erste Schritt sein. Es braucht noch weit mehr als eine gegenfinanzierte Personalbemessung.

Die Politik hat die Grundlage dafür zu schaffen, dass keine wirtschaftlichen Anreize für medizinische Leistungen entstehen, die nicht nötig, aber wirtschaftlich attraktiv sind, wie das derzeit im DRG-System der Fall ist.

Die Verlierer dieses systembedingten, klinikinternen Verteilungskampfes sind die nichtärztlichen Mitarbeiter, die Pflegenden und somit die Patienten.

Das Gesundheitswesen als Reparaturbetrieb am Ende einer krankmachenden Politik-Kette ist nicht die Lösung. Daher muss die Umwelt-, Sozial-, Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik nachhaltige und gesunde Rahmenbedingungen schaffen, die mehr Wohlergehen bringen.